Interview mit der Studienleiterin

Was ist die EMBA HSG Community und warum ist sie wichtig?

Es ist unsere Community, die das EMBA HSG Programm zur transformativen Lernerfahrung macht. Wir lernen durch die innovativen und unterschiedlichen Sichtweisen der anderen Community-Mitglieder. Das bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass wir unser Programm in eine engagierte Community für lebenslanges Lernen integrieren müssen, um es erfolgreich weiterzuentwickeln. Wir streben eine Lernkultur an, die von einem starken Gemeinschaftsgefühl geprägt ist, denn letztlich sind es die persönlichen Beziehungen zu Kommilitoninnen und Kommilitonen, Alumni und Dozierende, die das Studium am EMBA HSG einzigartig machen.

Am EMBA HSG pflegen wir eine Kultur des Vertrauens, des gegenseitigen Respekts und der Zusammenarbeit. Die EMBA HSG Community bezieht alle Studierenden, Alumni, Dozierenden und Mitarbeitende des IEMBA- und EMBA-Programms ein. Es gehört zum Selbstverständnis des EMBA HSG und den Mitgliedern der Community, offen für neue Perspektiven zu sein, relevante Kontakte zu Executive-Kollegen zu knüpfen und von ihnen zu lernen sowie proaktive Unterstützung für andere zu leisten. Letztlich soll die Community nicht nur für Mitstudierende da sein, sondern auch für vergangene und zukünftige Generationen.

Schöne Beispiele, die es dafür bereits gibt, sind die informativen Firmenbesuche, die unsere Studierenden für ihre Mitstudierende und andere EMBA-Jahrgänge organisieren. In Zukunft wollen wir diese bestehenden Initiativen unterstützen und unser Programm mit Community-Building-Aktivitäten stärken, um die Verbindungen zwischen allen EMBAs – vor allem zwischen aktuellen Studierenden und Alumni – zu fördern. Als ersten Schritt zu diesem ambitionierten Ziel veranstalten wir unser erstes Homecoming Event für die gesamte EMBA HSG Community, bei dem wir hoffentlich viele unserer Studierenden und Alumni begrüssen dürfen.

Was tun Sie, um die Lernerfahrung am EMBA HSG zu verbessern?

Wir haben ein tolles Team von hochmotivierten Programm-Managerinnen und -Managern und Dozierenden, die unseren Studierenden das bestmögliche Lernumfeld bieten. Unser Team geht die Herausforderungen bei der Weiterentwicklung des Programms voller Elan an. Dazu haben wir bereits zahlreiche Initiativen gestartet.

Oberstes Ziel ist es, die Qualität der Lernprozesse weiterhin zu steigern, indem wir die Motivation unserer Studierenden erhöhen. Forschungsergebnisse belegen, dass motivierte Studierende ihre Lernerfahrung als sinnvoller und hochwertiger erleben, und genau das wollen wir mit unseren Programmen erreichen! Da jeder das Programm auf unterschiedliche Weise nutzt, konzentrieren wir uns auf verschiedene Dimensionen der Motivation wie z. B. kognitive, soziale und behavioristische Motivation. Unsere persönliche Verbindung zu Studierenden und Dozierenden betrachten wir als äusserst wichtigen Mehrwert für die Lernerfahrung, und hier kommt wiederum die Förderung einer engagierten EMBA HSG Community ins Spiel.

Beim EMBA HSG geht es um das Streben nach stetiger Verbesserung. Wir hinterfragen, diskutieren und optimieren ständig unseren Lehrplan, damit er für Führungskräfte relevant und herausfordernd bleibt und sie in ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Wir möchten sichergehen, dass in unseren Kursen Probleme von gesellschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Relevanz behandelt werden und dass Themen aufgegriffen werden, für die zukunftsorientierte und integrative Lösungen gefunden werden müssen.

Unsere Verantwortung für die Zukunft des Lernens: Interview mit Rosabeth Moss Kanter

Am Thinkers50 in London hatte Annelies van Herck die einmalige Möglichkeit, Rosabeth Moss Kanter (Professorin an der Harvard Business School und Autorin von “Think Outside the Building”) zu interviewen und sie nach ihren Ansichten zu unserer Verantwortung für die Zukunft des Lernens zu befragen. 

Wie können wir den Anforderungen der Gesellschaft gerecht werden und unsere EMBA-Programme ändern, damit sie effektiver werden und mehr öffentliche Wirkung haben?

Viele sagen, dass diese Programme negative Auswirkungen für die Gesellschaft hatten – das ist sehr bedauerlich. Wie sollen wir das ändern?

Gerade bei unseren Executive MBA-Programmen ist das besonders schwierig, weil wir häufig unsere Studierenden und ihre Unternehmen eher als Kunden betrachten. Das macht es schwer, gewisse Grundprinzipien in Frage zu stellen, nach denen die Kunden arbeiten. Wir brauchen hier also Alternativen. Wir müssen Beispiele für Bereiche, Menschen, Unternehmen, … finden, wo das anders läuft, und wo das auch wirklich funktioniert. Wenn wir mit nur einem Kapitalismusmodell, mit nur einem Organisationsmodell, mit nur einem Führungsmodell arbeiten, stossen wir auf Probleme. Wir müssen Alternativen ausloten. Wir sollten mehr Fallanalysen und mehr Studien über Menschen an der Basis durchführen, die aus eigener Kraft etwas Grossartiges geleistet haben. Wir sollten uns mit Menschen eingehend beschäftigen, die sich gegen widrige Umstände durchgesetzt haben und aus verschiedenen Systemen kommen. Wir sollten unseren Studierenden nicht nur vermitteln, wie sie in ihrem Beruf besser werden, um ihre Karrieren zu beschleunigen, sondern diese grossen MBA-Brands auch für die Suche nach Lösungen für die Probleme der Welt gewinnen.

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