Interview mit Alexander Furer

Name: Alexander Furer
Nationalität: Schweiz
Abschlussjahr: EMBA Alumnus (Cohort 52)
Organisation: Schweizer Armee
Position: Chef politische und militärstrategische Geschäfte Verteidigung
 

Erzählen Sie uns mehr über Ihren beruflichen Hintergrund. Was haben Sie vor dem Executive MBA HSG gemacht?

Nach dem Studium an der Militärakademie der ETH Zürich war ich in verschiedenen Funktionen als Berufsoffizier der Schweizer Armee tätig. Dies inkludiert Führungsfunktionen, Stabsfunktionen wie auch Funktionen als Ausbildner in Kaderlehrgängen der Armee. Vor dem EMBA-Lehrgang führte ich als verantwortlicher Schulkommandant eine Rekruten- und Offiziersschule der Luftwaffe und war zeitgleich Kommandant des Waffenplatzes in Payerne. Ab 2015 war ich als stellvertretender Kommandant der Ausbildungs- und Trainingsbrigade der Luftwaffe eingesetzt.

Warum haben Sie sich für ein EMBA-Programm entschieden? Warum haben Sie sich für das EMBA-Programm der HSG entschieden?

Mit dem Diplomstudium an der Militärakademie der ETH Zürich und dem Master of Science in Global Security an der Cranfield University (UK) war meine bisherige akademische Ausbildung sehr stark auf sicherheitspolitische Themen ausgerichtet. Das EMBA-Programm versprach einen Einblick in den Wirtschaftsbereich und gleichzeitig konnte ich meinen bisherigen Fokus auf die militärische Führungsausbildung mit dem zivilen Führungverständnis erweitern. Die Entscheidung fiel auf das EMBA-Programm der HSG aufgrund der sehr guten und anerkannten Ausbildung, der hervorragenden Reputation der HSG sowie des sehr effizienten Studienformates.  

Wie hat das EMBA HSG-Programm Sie persönlich verändert?

Persönlich erlebte ich das EMBA HSG-Programm als eigentliches „Traningscamp“. Es war weit mehr als nur eine reine Weiterbildung. Es hat meine Art Dinge zu sehen massgeblich beeinflusst. So beurteile ich heute Sachlagen umfassender und kann sie in einem ganzheitlichen sicherheitspolitischen und ökonomischen Kontext beleuchten. In der Argumentation verarbeite ich heute zunehmend auch wirtschaftliche Aspekte, welche ich vor dem EMBA-Lehrgang nicht erkannte.

Insgesamt hat mich das EMBA HSG-Programm persönlich und im Bereich Leadership weiterentwickelt, mich ökonomisch geprägt und mir zudem neue Kontakte ermöglicht. Es kam aber auch meinem Wunsch nach zusätzlichen Entfaltungsmöglichkeiten und meinen Ambitionen nach kontinuierlicher Veränderung und neuen Herausforderungen entgegen.

Wie hat das EMBA HSG-Programm Ihre Karriere verändert?

Ich hatte die Möglichkeit das EMBA im Rahmen einer beruflichen Kaderentwicklung zu besuchen. Drei Monate nach Abschluss des Lehrganges konnte ich meine heutige Stelle übernehmen. Als enger Mitarbeiter des Chefs der Armee verantworte ich dabei die politischen und militärstrategischen Geschäfte der Gruppe Verteidigung. Damit bin ich am Dreh- und Angelpunkt zwischen Politik und Armee. Dies erlaubt mir nicht nur einen vertieften Einblick in die Politik, sondern auch in die Führung der Armee. Nach meiner Auffassung eine wichtige Voraussetzung für eine eventuelle Weiterentwicklung innerhalb der Armee.

Was haben Sie am EMBA-HSG Curriculum am meisten geschätzt?

Der modulare Aufbau des Stoffes ermöglicht eine thematische Fokussierung und generiert gleichzeitig mit dem Fortschritt der Ausbildung ein zunehmend ganzheitliches Bild. Das ausgewogene Verhältnis zwischen Pficht- und Wahlpflichtmodulen deckt einerseits die wesentlichen Aspekte ab und ermöglicht es andererseits, persönliche Präferenzen einzubauen. Insgesamt empfand ich den Lehrgang als ein abgestimmtes und abgerundetes Gesamtpaket.

Gab es eine bestimmte Kurswoche, die Sie am meisten genossen haben, und wenn ja, warum?

Das Modul Corporate Governance empfand ich als besonders spannend und lehrreich. Dies mag einerseits mit meiner bisherigen Ausbildung und Erfahrung zu tun haben, gründet aber in meinem Fall auch auf meinem spezifischen Interesse für die strategische Stufe einer Organisation. Das Modul Innovation habe ich ebenfalls als äusserst interessant in Erinnerung. Die Erkennung des Potentials, welches eine Organisation aus der Innovation schöpfen kann, hat mich beeindruckt.

Welchen Rat würden Sie potenziellen Teilnehmern geben, die den EMBA HSG machen wollen?

Das EMBA HSG bewirkt durchwegs einen persönlichen Veränderungsprozess. Dieser beeinflusst nicht nur die Art zu sehen, zu denken und zu handeln, sondern fordert auch eine profunde Auseinandersetzung mit sich selber als Führungsperson. Vor diesem Hintergrund würde ich potentielle und zukünftige Teilnehmer darauf aufmerksam machen, dass das EMBA HSG weit mehr als eine reine Weiterbildung ist. Es ist ein regelrechtes „Trainingscamp“ für Führungskräfte.

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